Ein Schritt...aber in welche Richtung?

Nach 3 Tagen Funkstille hat er sich endlich wieder gemeldet, per SMS: "Kannst du am Samstag ab halb neun den Hund nehmen?"

Tja, wasn das für ne Aussage? Ist da ein Entschuldigung versteckt, das ich in meiner blinden Wut nicht sehe?

Ein Anruf folgte gleich, von ihm (Pluspunkt?), aber so wie es klingt nimmt er die Situation noch nicht ganz ernst. Ich jedoch konnte erst einmal Abstand gewinnen und seh jetzt alles etwas klarer.

Auf sein Bitten hin sehen wir uns heute Abend, ich schätze da wird sich alles klären, fragt sich nur wie...

Ich hab ein bisschen Bammel...

1 Kommentar 26.2.10 17:48, kommentieren

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Warum tu ich mir das an?

Ich krieg die Krise ...ich werde wahnsinnig... ich könnte heulen

Gerade kam in den Nachrichten: "Ein Familienvater verkraftet die Trennung von seiner Frau nicht und schlägt mit einer Eisenstange auf seine Söhne ein..." Was sagt mein Freund dazu? - "Die werden des schon verdient haben" Was für ein Assi!!! Warum bin ich überhaupt schon so lange mit ihm zusammen? Warum trenn ich mich nicht einfach von ihm?

Angefangen hat es heute damit, dass ich in die Wohnung komm und es müffelt überall, das Bett ist nicht gemacht, der Hund hat ins Wohnzimmer gepisst und die Küche sieht aus wie Sau. Also lüfte ich, mach das Bett, wisch den Wohnzimmerboden und spül ein Bisschen ab. Als ich mich gerade hinsetzte um zu lernen, kommt mein Freund rein: "Putzt du nacher die Dusche? Dann könn' ma ein Foto für ebay machen" Und schwups ist er wieder weg. Um den gemeinsamen Teil des Tages nicht mit einem Streit zu beginnen, bin ich erstmal mit dem Hund raus.

An der Tür werde ich dann schon erwartet: "Kannst du mal was kochen? Ich hab Hunger, oder mach wenigstens nen Kaffee" Nebenbei schleppt er tausende von Autoteilen in die Wohnung, das ist ja jetzt auch TOTAL wichtig.

Kaffee gemacht, Freund gebracht, auf die Uhr geschaut: Oh, mein Film beginnt und da kommt auch Flo wieder in die Wohnung, setzt sich an den PC, trinkt den Kaffee, mampft unmengen an Keksen und zockt CS.

Vorsichtig frage ich: "Koch doch lieber etwas für uns beide, bevor du dich mit Keksen satt isst." Antwort:" Nö, du wolltest ja auch nichts kochen."

Muss ich mir echt sowas antun? Bin ich seine Putze? Seine Mama?

Dann kam der oben genannte Satz.

Wortlos bin ich aufgestanden, hab mir mein Netbook genommen und hab mich über den Eintrag hier gemacht, schließlich ist das hier Teil meiner Eigentheraphie.

Dreimal dürft ihr raten was mein Freund gemacht hat: Er hat SICH essen gemacht. MIR NICHT!!

Ich bin echt kurz davor meine Sachen zu packen, den Hund zu nehmen und zu gehen..gibt es keinen anderen Weg mehr?

1 Kommentar 22.2.10 17:21, kommentieren

So viel zum Thema...

Heute morgen sollte es soweit sein. Ich wartete ab, bis nur noch mein Schwiegervater im Raum war (mit ihm komm ich immer noch ein bisschen besser zurecht) und dann fing ich an. Aber noch bevor ich überhaupt meinen Satz beenden konnte, wurde ich schon wieder blöd belächelt. "Ja aber ich hab doch auch manchmal zwischendurch Hunger, ich kann doch den Waldi ned hungern lassen...!"

 AHHHHHHHHHHHH...tief Luft holen....

Hat aber nichts gebracht. Deshalb hab ich mich nur noch von meinem Hund verabschiedet und bin gegangen.

Das Ende vom Lied ist, das mein Freund von seinem Vater ein bisschen doof angemacht wurde und er (also Flo) nicht mehr mit mir redet... und das alles, weil ich meinen Hund nicht umbringen will.. ist das gerecht?

 

17.2.10 20:38, kommentieren

Erstens...

Wer ich bin? Genau genommen bin ich ein durchschnittlicher Niemand. Ich bin eine von 7 Milliarden Menschen auf einem Planeten namens Erde, der eigentlich auch nur ein unscheinbarer Punkt im ganzen Universum ist. Meine Haare sind "Straßenköter" und ich bin so groß wie die Durchschnittsgröße deutscher Weihnachtsbäume. 

Trotz alledem bin ich stolz auf das was ich bin. Und selbst wenn ich ein Niemand wäre, hat nicht jeder das Recht darauf fair behandelt zu werden? Genau darum geht es mir, doch damit ihr mir folgen könnt, fang ich mal ganz von vorne an.

Ich bin seit dem 4.1.2008 mit meinem Freund Florian zusammen. Anfangs wohnte er, zusammen mit seinen Eltern (Susanne und Zvonimir) und seiner Schwester (Lisa) im oberen Teil des Hauses seiner Mutter. Unten wohnen die Großeltern. Die ganze Zeit gab es Zoff, bis Flos Eltern entschieden auszuziehen. Der obere Teil wurde halbiert und die eine Hälfte zu einer einzelnen Wohnung umgebaut.

In dieser Wohnung wohnen wir jetzt und haben uns vor 4 Wochen einen Hund (Armani) zugelegt. Flos Eltern waren anfangs total dagegen! "Am Ende bleibt die Arbeit bei uns hängen" "Ein Hund kostet nur Geld" "Was ist wenn ihr euch mal trennt" bla bla bla...

Gott sei Dank freundeten sie sich schnell mit dem Kleinen an, denn aus arbeitstechnischen Gründen, muss der Hund vormittags bei meinen Schwiegereltern bleiben. Und damit fingen die Probleme an.

Anstatt den Hund Armani zu nennen, rufen sie ihn Manni, Waldi oder Fiffi. Auf mein Bitten hin dies zu unterlassen, wurde ich nur belächelt.

Das nächste Problem gibt es beim Futter.

Ich habe mich durch vier Hundeerziehungsbücher gelesen und alle möglichen Internetseiten studiert. Dem Tierarzt habe ich Löcher in dem Bauch gefragt und bei der Hundeschule auch jeden um Rat geben, der mir über den Weg gelaufen ist. Am Ende kam ich zu dem eindeutigen Ergebnis, dass es am sinnvollsten ist, dem Hund zu festen Zeiten sein Futter zu geben und es nach einer gewissen Zeit, wenn er es nicht gefressen hat, weg zustellen, damit 1. der Hund sich daran gewöhnt, nur über den Menschen an sein Futter zu kommen, 2. er nicht zu fett wird und 3. sein Gedärm sich einstellen kann. (Falls jemand anderer Meinung ist bitte ich um eine Mail, danke)

So, und was machen meine lieben Schwiegereltern? Sie kaufen einen Napf, füllen ihn bis zum Rand mit Futter und schütten natürlich immer wieder großzügig nach.

Morgen werde ich mal ein ersntes Wörtchen reden müssen...falls man mir zuhört.

 

16.2.10 07:37, kommentieren